Biografie

Ausbildung / Studium / Meisterkurse

  • Ab 1967 erste gesangliche Ausbildung als Knabensopran
  • Von 1981 bis 1986 Studium der Schulmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart mit den Leistungs- und Hauptfächern Gesang (Prof. Georg Jelden, Prof. Sandor Konya) und Violoncello
  • 1982 – 1984 methodisches Seminar für Sänger (bei Prof. August Meßthaler)
  • 1984 – 1986 Liedklasse (Prof. Konrad Richter)
  • In den Jahren 1986 – 1989 Gesangsaufbaustudium (Opernschule) in Frankfurt (bei Prof. Mc Lane)
  • In den darauffolgenden 5 Jahren weitere Studien bei Prof. Eugen Rabine am Institut für funktionales Stimmtraining. Vervollkommnung der gesangstheoretischen Grundlagen
  • Laufende Weiterbildung: u.a. Eutonieunterricht und Studium bei Albert Jaton in Genf, am Lichtenberger Institut für Gesang bei Gisela Rohmert und Eva Marguerre
  • Seit 2003 bei Jon Buzea in Zürich
  • Meisterkurse bei Nicolai Gedda und Carlo Bergonzi

Berufliche Tätigkeit

  • seit 1982 freiberuflicher Sänger, zuerst noch während es Studiums als Mitglied des Kammerchors Stuttgart unter Frieder Bernius.
  • Dann seit 1985 als freiberuflicher Sänger tätig beim SWR Vokalensemble Stuttgart, im WDR Rundfunkchor, beim Rias Kammerchor Berlin, im Chor des Bayerischen Rundfunks, sowie im Chor des NDR Hamburg.
  • Später vermehrt solistische Aufgaben im Balthasar–Neumann Chor Freiburg und vor allem im Chor des RTSI Lugano unter Diego Fasolis.
  • ab der Spielzeit 2017/18 Kernchormitglied der Zürcher Sing-Akademie unter Florian Helgath
  • Im weiteren Verlauf der solistischen Karriere Teilnahme an bedeutenden Festivals, wie z.B. den Settimane Musicali di Ascona, dem Flandern Festival in Brügge, sowie den Settimane Bach in Milano. Er sang unter Dirigenten wie Andrew Parrot, Robert King, Frieder Bernius, Thomas Hengelbrock, Diego Fasolis und Tom Koopmann. 2008 Debüt in der Tonhalle Zürich in Berlioz’ „L’Enfance du Christ“ unter Charles Dutoit.
  • 2012 sang Nennemann erstmals unter Yannik Nezet-Seguin in einer vielbeachteten Matthäus-Passion in Rotterdam.
  • Darüber hinaus führten ihn Konzertreisen durch ganz Europa, sowie nach Israel, Argentinien, Chile, Brasilien, Taiwan, China und Japan. Zahlreiche Aufnahmen bei verschiedenen europäischen Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie Schallplattenaufnahmen.
  • Seit 2004 ist Gerhard Nennemann Gast am Zürcher Opernhaus,
  • mit der Spielzeit 2010/11 am Theater Basel. Unter anderem war er zu hören in den „Meistersingern von Nürnberg“ unter Philipp Jordan, in „Tannhäuser“ unter Ingo Netzmacher oder in „La Fedeltà Premiata“ unter Adam Fischer.
  • 2011 Debüt bei den Bayreuther Festspielen
  • In den vergangenen Jahren vermehrt Hauptrollen in freien Opernproduktionen, wie die Rolle des Giorgio Germont in La Traviata, die des Grafen in Mozarts Figaro, oder die Verkörperung des Besenbinders in Hänsel und Gretel.
  • Ab 1990 mit der britischen Pianistin Helen Yorke, der Schweizer Pianistin Rahel Sohn, sowie dem deutschen Pianisten Andreas Kersten Erarbeitung verschiedener Lied- und Operettenprogramme (u.a. „Schöne Müllerin“, „die Winterreise“, Liedkreis op. 24, Dichterliebe op. 48).